Stapelbare Räume

2016

Stapelbare Räume / Bewegte Räume (2016)

In Stapelbare Räume transformiert Bernd Reiter industriell genormte Kunststoffkanister zu einer raumbildenden Skulptur. Seriell gefertigt, ursprünglich funktional gedacht, werden die Elemente gestapelt, verschoben und neu gelesen. Was einst Behälter war, wird Architektur im Kleinen.

Die Arbeit folgt Reiters lebenslangem Prinzip des „womöglich brauchbar“: Dinge verlieren ihre ursprüngliche Funktion nicht vollständig, sondern behalten sie als Erinnerung in der Form. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Nutzen und Bedeutung, zwischen Bewegung und Statik.

Im Dialog mit der umgebenden Architektur wirkt die Skulptur wie ein temporärer Körper im Raum – beweglich gedacht, aber präzise gesetzt. Ein Objekt, das zeigt, wie aus Alltag, Sammlung und Konstruktion neue Räume entstehen.